Pharmalogistik

Trans-o-flex: Noch ein Geschäftsführer für Thermomed

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Berlin -

Trans-o-flex Thermomed hat seine Geschäftsführung erweitert: Seit Anfang Juli gehört ihr Michael Löckener an. Er ist vor allem für die Bereiche Vertrieb, Customer Service und Operations verantwortlich.

Drei Jahre ist Löckener bereits bei dem auf temperaturgeführte Arzneimitteltransporte spezialisierten Unternehmen tätig. Der 55-Jährige war bisher Regionalleiter Nord, zuvor arbeitete er für andere Logistikdienstleister wie Fiege, DLS und TNT, wo er ebenfalls Regionalleiter Nord war.

Der Speditionskaufmann und Verkehrswirt teilt sich die Thermomed-Geschäftsführung mit Stefan Gerber sowie den beiden Trans-o-flex-Geschäftsführern Wolfgang P. Albeck und Christian Althaus. Albeck – selbst erst vergangenes Jahr nach 20 Dienstjahren von der DHL gekommen – ist Vorsitzender der Geschäftsführung, während Althaus für Finanz- und Controllingthemen zuständig ist. Gerber wiederum konzentriert sich auf Verwaltung, Qualität, die Unternehmenstochter in Österreich sowie den Fuhrpark.

Der war vergangenes Jahr erst erneuert worden. Für verschiedene Anforderungsprofile wurden drei unterschiedliche Fahrzeugtypen geordert: 46 VW-Transporter T6, 46 Mercedes-Benz Vito sowie 73 Mercedes-Sprinter mit Kofferaufbau. Alle Fahrzeuge sind pharmazertifiziert, erfüllen die Euronorm 6 und haben ein ATP-Zertifikat der Klasse FRCX. Anfang Juni hatte Trans-o-flex bekanntgegeben, mehrere Millionen Euro in die Anschaffung von 81 Trailern mit zertifiziertem Pharmastandard investiert zu haben. Laut Unternehmen sind die ersten dieser neuen Kühlauflieger bereits im Einsatz.

Im Jahr davor war Trans-o-flex von der Österreichischen Post an das Familienunternehmen Schoeller/Amberger verkauft worden. Als Pharmalogistiker liegt Trans-o-flex zwar mit Markanteil von 70 Prozent unangefochten vorn, doch die Idee, das Unternehmen auch noch zum Paketdienst zu machen, ging nicht auf. Statt Geld zu bringen, verschlang das Kerngeschäft Millionen. In Wien zog man die Reißleine. Die neuen Eigentümer investierten dann im vergangenen Jahr Millionen, um den temperaturkontrollierten Transport – die Tochter Thermomed – auszubauen.

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