Großhandel

Fiebig Ebert+Jacobi: Gemeinsam eigenständig Patrick Hollstein, 07.08.2014 15:44 Uhr

Berlin - Ab 1. November wird am Standort von Ebert+Jacobi Holdermann in Baden-Baden nicht mehr kommissioniert, sondern nur noch verblistert. Die 300 Großhandelskunden werden künftig von Leopold Fiebig aus Rheinstetten betreut. Der Standort in Ludwigshafen mit rund 300 Kunden wird in ein neues Gemeinschaftsunternehmen von Ebert+Jacobi und Fiebig eingebracht. Im Interview erklären die Firmenchefs Ralph-D. Schüller und Andreas Sauer die Hintergründe für diesen Schritt.

ADHOC: Warum werden die Karten im privaten Pharmagroßhandel in Baden-Württemberg neu gemischt?
SCHÜLLER: Auslöser für uns als Ebert+Jacobi beziehungsweise Ebert+Jacobi Holdermann waren notwendige Investitionen bei unserem Vertriebszentrum in Baden-Baden – auch für das Blistergeschäft, um dieses weiter voranbringen zu können. Für beide Geschäftsbereiche war unter den bestehenden Voraussetzungen auf Dauer nicht genug Platz.
SAUER: Außerdem müssen Sie als Unternehmen Ihre Prozesse und Strukturen permanent auf den Prüfstand stellen. Der Kostendruck im Großhandel ist wegen des Rabattwettbewerbs noch einmal deutlich gestiegen.

ADHOC: Die Antwort darauf ist die Schließung eines Lagers?
SCHÜLLER: Wir haben wir uns zum Jahreswechsel hingesetzt und gemeinsam mit externer Beratung die Situation analysiert. Alle Bereiche wurden geprüft – von der Logistik über den Personaleinsatz bis hin zu kaufmännischen Themen. Dann ging alles sehr zügig, die Entscheidungen sind innerhalb weniger Monate gefallen.

ADHOC: Was waren die entscheidenden Kriterien?

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