Flyer zu Lieferengpässen

Noweda: Beileger in Burda-Magazinen

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Berlin -

Die Noweda setzt ihre Kampagne zu den Lieferengpässen fort: Der aktualisierte und auf den Patienten zugeschnittene Infoflyer wird in dieser Woche den Burda-Magazinen Focus, Freizeit Revue, Superillu und Lisa in der jeweils gesamten Auflage beiliegen.

Alle Leser dieser Magazine erhalten die aktualisierte Broschüre mit dem neuen Titel „Medikamente fehlen. Lieferengpässe nehmen zu. Patienteninformation.“ Damit erhöht sich die Zahl der Flyer, die über die Hintergründe der Lieferengpässe aufklären, um 1,7 Millionen Exemplare. Die Reichweite der vier Burda-Titel liegt sogar insgesamt bei rund 7,5 Millionen.

Der Flyer ist laut Noweda aktueller denn je, gerade in Folge des Coronavirus drohen weitere Lieferengpässe. Das liege an der gebündelten Produktion vieler (lebens-)wichtiger Arzneimittel vor allem in Indien und China. Falle eine Produktion im Herstellerland – zum Beispiel in China – aus, habe das Auswirkungen auf den weltweiten Arzneimittelmarkt. Und auch Indien habe bereits auf die Produktionsausfälle aufgrund des Coronavirus reagiert und Einschränkungen beim Export von Wirkstoffen und Zubereitungen verhängt.

Angesichts der möglichen dramatischen Folgen warnt Vorstandschef Dr. Michael Kuck: „Zusätzliche Risiken können entstehen, wenn ein Herstellerland Arzneimittel zurückhält, weil es plötzlich Medikamente im größerem Umfang für die eigene Bevölkerung benötigt, zum Beispiel wegen einer Pandemie in Asien.“

Im Übrigen seien die Verantwortlichen in Politik und Krankenkassen seit langem immer wieder darauf hingewiesen worden, dass sich die Abhängigkeit von anderen Ländern in der Arzneimittelproduktion zum Nachteil der eigenen Bevölkerung auswirken könne.

Mit dem neuen Flyer informiert die Noweda die breite Öffentlichkeit über die aktuelle Problematik der Lieferengpässe. Die Gesamtauflage liegt inzwischen bei insgesamt rund 2,35 Millionen Exemplaren. Um die Apotheker auch in ihrem Berufsalltag zu unterstützen, hatte die Genossenschaft bereits ab Ende November den ersten Flyer herausgebracht, mit dem die Problematik der Lieferengpässe für Patienten erläutert wurde. Alle Apotheken können den neuen Flyer bei der Genossenschaft nachbestellen.

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