Gemeinschaftsunternehmen

GSK/Pfizer: Die Folgen für den deutschen Markt Patrick Hollstein, 11.07.2019 09:26 Uhr

Im neuen Unternehmen stellt GSK sechs von neun Vorständen. Konzernchefin Emma Walmsley und OTC-Chef Brian McNamara sind gesetzt, genauso wie Finanzchef Tobias Hestler. Überhaupt hat sich der Konzern weitreichende Befugnisse gesichert: Fünf Jahre lang kann GSK nach dem Closing alleine entscheiden, wann das Joint Venture verkauft oder an die Börse gebracht werden soll. Außerdem kann der Konzern über seine Anteile verfügen. Dann wiederum steht es Pfizer frei, sein Paket ebenfalls zu verkaufen oder an die eigenen Aktionäre zu verteilen. Nach Ablauf der Frist können beide Konzerne einen Verkauf oder Börsengang anstoßen.

Die Beteiligung von GSK in Nigeria ist vom Deal ausgenommen. Außerdem sollen die Nahrungsergänzungsmittel Horlicks an Unilever verkauft werden. Kosten von 1,2 Milliarden Pfund sollen ab 2022 Einsparungen von 500 Millionen Pfund gegenüberstehen.

Die Transaktion ähnelt dem Deal, den GSK vor einigen Jahren mit Novartis geschlossen hatte. Damals hatten die beiden Konzerne im Rahmen eines milliardenschweren Tauschgeschäfts ihre OTC-Sparten in ein Gemeinschaftsunternehmen eingebracht. Im Frühjahr hatte Novartis seinen 36,5-prozentigen Anteil für 13 Milliarden US-Dollar an den bisherigen Partner verkauft.

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