DocMorris hängt Shop-Apotheke ab

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Berlin -

DocMorris hat den Mitbewerber Shop-Apotheke in einem Ranking auf den zweiten Platz verwiesen. Das geht aus der aktuellen Online-Apotheken-Studie 2019 der Marketingagentur Dr. Kaske hervor. Darin wurde analysiert, welche der Top-20-Versandapotheken für die Zukunft am besten aufgestellt ist. Die Zur Rose-Tochter habe sich in einem Jahr von Platz 3 auf die Spitzenposition gekämpft, heißt es. Günstiger können Kunden demnach nur bei Apotal einkaufen.

In der Auswertung werden die Versandapotheken laut Kaske an sechs Entscheidungsfaktoren gemessen: Traffic (30 Prozent), Preis (20 Prozent), Usability (20 Prozent), Service (15 Prozent), SEO (10 Prozent) und Werbekostenzuschüsse (WKZ) (5 Prozent). Im Gesamtranking führt DocMorris knapp vor Shop-Apotheke. Der Auswertung zufolge ist die „enorme Optimierung im Service-Segment“ hervorzuheben. In SEO und Usability dominiere der Versender aus Heerlen ebenfalls das Feld.

Die Shop-Apotheke verzeichnet demnach gesunkene Werte in den Bereichen Traffic, Service und WKZ. Leichte Verbesserungen seien bei SEO, Preis und Usability erkennbar. Dahinter rangiert Medpex. Der Versender mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein gehört seit Ende 2018 ebenfalls zur Schweizer Zur Rose-Gruppe und ist einen Platz nach hinten gerutscht. Minuspunkte gab es in den Bereichen Usability, SEO und WKZ.

Auf Platz 4 rangiert Medikamente-per-Klick von Karlheinz Ilius. Die Versandapotheke mit Sitz in Bad Steben ist Spitzenreiter im Service-Bereich. Abzüge gab es beim Traffic. Laut Kaske weist der Versender großes Potential im SEO-Bereich auf. Dahinter liegt Apotal. Das Versandgeschäft der Bad-Apotheke von Heinz–Peter Fichter in Bad Rothenfelde ist der Erhebung zufolge besonders stark im Preissegment.

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