OTC-Hersteller

Compeed: HRA statt J&J Patrick Hollstein, 14.03.2018 12:03 Uhr

Berlin - Mit der Pille danach ist HRA Pharma groß geworden. Seit dem OTC-Switch von EllaOne (Ulipristalacetat) ist der französische Hersteller auch in der Selbstmedikation vertreten. Dieser Geschäftsbereich wird jetzt massiv ausgebaut: Zum Jahreswechsel hat HRA die Marke Compeed übernommen.

Compeed gehörte bislang zu Johnson & Johnson (J&J); jetzt hat der US-Konsumgüterkonzern die weltweiten Rechte an der Marke an HRA verkauft. Für einen Übergangszeitraum kommt die Ware noch vom bisherigen Lieferanten; auch medizinische Anfragen und Meldungen von Nebenwirkungen werden noch bei J&J in Neuss bearbeitet.

Die Hydrokolloid-Pflaster wurden Ende der 1990er Jahre eingeführt, Compeed-Produkte werden bei Blasen und Hühneraugen sowie bei Fingerrissen eingesetzt. Seit 2006 gibt es auch eine Variante zur Anwendung bei Lippenherpes; diese ist nach wie vor apothekenexklusiv, während das übrige Sortiment seit 2010 auch bei den Drogerieketten dm, Rossmann und Müller sowie bei Amazon angeboten wird.

Am Vertriebskonzept ändert sich laut Geschäftsführer Klaus Czort nichts. Der Apothekenaußendienst wurde mit Unterstützung von Marvecs von 10 auf 18 Köpfe aufgestockt. Statt 4000 sollen nun 10.000 Kunden besucht werden. Für den Mass Market gibt es eine Kooperation mit DMV Diedrichs Markenvertrieb; der Vertriebsdienstleister aus Bad Pyrmont hat auch den bisherigen österreichischen Partner Sanova abgelöst.

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