Dermapharm/Fyta

Cannabis: Pharma- trifft Immobilien-Milliardär

, Uhr
Berlin -

Dermapharm steigt in das Cannabis-Geschäft ein und tut das nicht allein: Der Hersteller aus München hat einen Vertrag zur Beteiligung an verschiedenen Gesellschaften unter dem Namen Fyta mit Sitz in den Niederlanden und in Monheim abgeschlossen. Hinter der Gruppe stehen die Familien zweier schillernder Geschäftsmänner mit spannender Vergangenheit: Uwe und Wolfgang Reppegather. Wer sind die beiden?

Dermapharm ist nicht nur in der Geschäftswelt ein Begriff, sondern auch im Promijournalismus. Denn hinter dem Generikahersteller steht mit Willi Beier eine der schillerndsten Figuren der Branche: Der Selfmade-Milliardär bewohnt im Hochhaus „The Seven“ das teuerste Penthouse Münchens, veranstaltet in seinem schlossartigen Anwesen in Kitzbühel spektakuläre Silvesterpartys und segelt schon mal mit der eigenen Yacht zu Promihochzeiten am Mittelmeer.

So gesehen könnte die Chemie mit seinen neuen Geschäftspartnern durchaus stimmen. Denn die Reppegathers leben auf ähnlich großem Fuß, verbringen ihre Freizeit mit Schwergewichten wie Arnold Schwarzenegger und mieten für ihre Geburtstage jedes Jahr die Münchner Nobeldisco P1. Und auch über sie gibt es mehr Gerüchte als belegte Informationen. Anders als Beier sind die Reppegathers aber in der Pharmabranche bisher überhaupt nicht bekannt. Einen Namen machten sie sich nämlich bisher in einer ganz anderen Branche: Sie zählen zu Deutschlands schillerndsten Immobilieninvestoren.

Vor allem Uwe Reppegather geht ein Ruf als beeindruckende Gestalt voraus. Zwei Meter groß, gilt er als unkonventionell, zupackend und verlässlich. Schon durch ihren persönlichen Hintergrund stechen die Brüder aus der Masse heraus: Die 54- und 58-Jährigen entstammen nicht den erlauchten Kreisen einer Immobilien- oder Industriellendynastie, sondern kommen aus einfachen Verhältnissen – Arbeiterklasse, Provinz. Sie haben es mit Hauptschulabschluss zu Milliardären gebracht.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Mehr zum Thema
Nur zwei Wirkstoffe, immer Rücksprache
Biosimilar-Austausch: Vorbild Frankreich »

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Beschlüsse des Ärztetages
Praxen befürchten Ruhestandswelle»
„Es ist keine evidenzbasierte Medizin“
Ärztetag streicht Homöopathie-Weiterbildung»
Auf antibakterielle Wirkstoffe besser verzichten
Hautcremes können dem Mikrobiom schaden»
Erste Leitlinie für Diagnose & Behandlung
Vitiligo: Wenn der Haut die Pigmente fehlen»