AvP-Insolvenzverwalter sieht Notlage der Apotheken

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Berlin - Das Amtsgericht Düsseldorf hat den vorläufigen Insolvenzverwalter für AvP bestellt: Rechtsanwalt Dr. Jan-Philipp Hoos von der Düsseldorfer Kanzlei White & Case ist jetzt für das Rechenzentrum zuständig. Gegenüber APOTHEKE ADHOC erklärte er, was jetzt seine ersten Schritte sind.

Hoos wurde vom Gericht gestern um 14.54 Uhr zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Bereits am Nachmittag hat er sich mit den Anwälten des Rechenzentrums und insbesondere mit dem von der BaFin bestellten Sonderbeauftragten Ralf Bauer ausgetauscht. Heute ab 10 Uhr wird er sich dann zum ersten Mal im Unternehmen vor Ort einen Überblick verschaffen.

„Zu Beginn des Verfahrens steht – wie in jedem Insolvenzverfahren – die Frage, ob der Geschäftsbetrieb fortgeführt werden kann“, so Hoos gegenüber APOTHEKE ADHOC. „Das kann ich jetzt noch nicht sagen. Wir werden aber schnellstmöglich eine Entscheidung treffen und diese auch kommunizieren“, versicherte der Anwalt. Denn jedem sei klar, wie wichtig diese Dienstleistung für die Apotheken ist.

Ob und wann die Apotheken an ihr Geld kommen, lässt sich jetzt noch nicht sagen. Jetzt gehe es im ersten Schritt um die Frage: „Wie macht man weiter?“ Im zweiten Schritt werde geklärt, was in der Vergangenheit passiert ist: „Wer ist verantwortlich für die aktuelle Situation? Sind Gelder abgeflossen? Wem stehen diese zu?“, beschreibt Hoos den weiteren Prozess.

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