Schweiz

Zur Rose: Rollout für Supermarktapotheken

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Berlin -

Ein halbes Jahr nach Eröffnung der ersten gemeinsamen Shop-in-Shop-Apotheke in Bern haben Migros und Zur Rose entschieden, in diesem Jahr weitere Shop-in-Shop-Apotheken zu lancieren. Nächster Standort ist Basel.

Die erste Shop-in-Shop-Apotheke wurde in der Migros-Filiale an der Berner Marktgasse von den Kunden gut aufgenommen. Das macht Lust auf mehr, Migros und Zur Rose haben jetzt beschlossen, die nächsten Standorte zu eröffnen. In Basel soll Mitte des Jahres eine Apotheke im Migros-Standort Claramarkt den Betrieb aufnehmen.

Und es geht weiter: Im zweiten Halbjahr soll ein Standort in Zürich am Limmatplatz eröffnen. Derzeit wird die Migros-Filiale umgebaut.

Das Unternehmen prüft, wo sich weitere Standorte in Gebieten ohne ärztliche Medikamentenabgabe lohnen könnten. Laut Unternehmenseinschätzung entsprechen die Shop-in-Shop-Apotheken dem zunehmenden Kundenbedürfnis nach kanalübergreifenden Einkaufsmöglichkeiten. Produkte können online bestellt und dann in der Filiale abgeholt werden, auf Wunsch erfolgt auch die Lieferung nach Hause. Kunden können bei jedem Einkauf zudem im Rahmen des Bonusprogramms Cumulus-Punkte sammeln.

In den Filialen der Supermarktkette Migros sollen die kleinflächigen Apotheken als Shop-in-Shop-Konzept geführt werden. Dank Kommissionierer soll mitten im Markt auf einer Fläche von weniger als 50 Quadratmetern das volle Sortiment angeboten werden. Dabei gelten dieselben Konditionen wie in der Versandapotheke.

Die Apotheke entspricht dem Markenbild von Zur Rose und hebt sich von der restlichen Fläche ab. Sie ist in der Nähe des Kosmetik- und Gesundheitssortiments platziert.

Für Migros war die erste Eröffnung einer Apotheke im Shop-in-Shop-Konzept vergangenen Jahr ein Novum: Zum ersten Mal erlaubte die Genossenschaft einem Drittunternehmen die permanente Nutzung ihrer Filialfläche zu Geschäftszwecken. Apotheken selbst zu betreiben, sei keine Option, so eine Unternehmenssprecherin damals.

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