Impfstoff wieder knapper: 4 x Comirnaty, 2 x Vaxzevria

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Berlin - In der dritten Juniwoche wird der Impfstoff wieder etwas knapper. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) stehen rund drei Millionen Impfstoffdosen zur Verfügung. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) informiert über die neuen Vorgaben für die Bestellung.

Biontech stellt in der Woche vom 14. bis 20. Juni insgesamt 2,42 Millionen Dosen bereit. Von AstraZeneca gehen rund 400.000 Dosen an die Arztpraxen. Auf lediglich 240.000 Dosen reduziert wurde die Menge von Johnson & Johnson. Das ist nur die Hälfte von dem, was die Praxen in der kommenden Woche an Janssen-Impfstoff bekommen.

Von Comirnaty (Biontech) können Praxen für Erstimpfungen maximal 24 Dosen (4 Vials) je Arzt bestellen, von Vaxzevria (AstraZeneca) maximal 20 Dosen (2 Vials). „Wegen der geringen Impfstoffmenge und anstehender Zweitimpfungen ist es möglich, dass Ärzte von Biontech/Pfizer nur ein bis zwei Vials und von AstraZeneca nur ein oder kein Vial für Erstimpfungen erhalten“, kündigt die KBV vorsorglich an

Eine Obergrenze gibt es wegen der reduzierten Liefermenge diesmal auch für den Impfstoff von Johnson & Johnson: Bis zu 25 Dosen (5 Vials) können davon geordert werden. Da nur 240.000 Dosen bereitgestellt werden, kann es passieren, dass nur zwei Vials ausgeliefert werden.

Für Zweitimpfungen gibt es keine Obergrenzen. Diese Dosen werden wie bisher auf einem separate Rezept bestellt. Bis Dienstagmittag müssen die Praxen für die Woche vom 14. bis 20. Juni bestellen.

Das BMG hat die Ärzt:innen gemahnt, möglichst keine Impfstoffvorräte anzulegen und die Impfungen tagesaktuell dokumentiert werden müssten. Dies sei für die Planung und Bereitstellung des vertragsärztlichen Impfstoffkontingents erforderlich.

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