Coronavirus: Behörden versuchen sich zu wappnen

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Berlin - Ein erster Coronavirus-Patient wird in Baden-Württemberg bestätigt, kurz darauf auch in Nordrhein-Westfalen. Sein Zustand ist weiterhin kritisch. Lässt sich die Ausbreitung des Virus in Deutschland eindämmen? Unterdessen droht Covid-19 auch in Südamerika Fuß zu fassen.

Nach zwei nachgewiesenen Coronavirus-Fällen in Baden-Württemberg und NRW beraten die Behörden über das weitere Vorgehen. Es seien am Mittwoch Gespräche geplant, um die Situation zu bewerten und die nächsten Schritte zu planen, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Nordrhein-Westfalen am frühen Mittwochmorgen. Das Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg war zunächst noch nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Der Zustand des ersten Coronavirus-Patienten in NRW war nach Angaben des Sprechers unverändert kritisch. Bei der Ehefrau des Mannes, die ebenfalls mit Symptomen einer Viruserkrankung stationär behandelt wurde, handele es sich weiterhin um einen Verdachtsfall – ein Ergebnis liege noch nicht vor.

Am Montagmittag war der Mann mit Symptomen einer schweren Lungenentzündung in einem Krankenhaus in Erkelenz im Kreis Heinsberg bei Aachen aufgenommen und auf der Intensivstation isoliert worden. In der Nacht zu Mittwoch wurde er ins Uniklinikum Düsseldorf gebracht. Der Patient ist Mitte 40 und leidet an einer Vorerkrankung. Der Mann hatte nach Angaben des Heinsberger Landrats Stephan Pusch Kontakt mit einem Bekannten, der sich geschäftlich in letzter Zeit in China aufgehalten habe, meldete die Aachener Zeitung. Ob sich dieser Mann auch in Behandlung begeben habe, konnte Pusch zunächst nicht sagen. Am Kreisgymnasium in Heinsberg am Mittwochmorgen keinen Unterricht gegeben. Davon überraschte Schüler seien am Morgen gegen 8 Uhr auf dem Schulhof nicht zu sehen gewesen. Es seien indes Busse des Nahverkehrs auf den Straßen gefahren.

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