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Richtig handeln bei Heimwerker-Verletzungen dpa, 18.07.2019 15:01 Uhr

Abgeschnittener Finger: Gerade die Routine wird so manchem Heimwerker an der Kreissäge zum Verhängnis. Die Konzentration lässt nach, plötzlich ist ein Teil des Fingers weg. Nun ist schnelles Handeln wichtig: Die Blutung am Stumpf wird mit einem Druckverband gestoppt. Das Fingerglied kommt trocken in eine Plastiktüte. Diese Tüte kommt in eine weitere Plastiktüte, die mit kaltem Wasser und ein wenig Eis gefüllt ist, erklärt Gebhard. Keinesfalls dürfe das Fingerglied direkt mit Eis in Kontakt kommen. „Die Zellen können einfrieren. Der Finger ist dann tot“, betont der Experte.

Quetschung: Die Ziegelsteine stapeln sich, ein Stein folgt dem anderen, bald ist es geschafft. Doch der nächste Stein liegt nicht richtig auf und fällt aus mehr als einem Meter Höhe auf den Arm. Die Stelle schwillt sofort an. In so einem Fall gelte wie bei Verletzungen im Sport die PECH-Regel, erklärt Brück. Das heißt: Pause, Eis, Kompression (C für das englische Wort compression) und gegebenenfalls Hochlegen.

Ist die Schwellung oberflächlich und gut sichtbar, sei sie in der Regel harmlos. Anders verhält es sich bei tieferliegenden Schwellungen, die in den Muskel gehen. Dort könnten Blutergüsse zu einem Kompartmentsyndrom führen, erläutert Brück. Der Muskel wird dann weniger durchblutet, im schlimmsten Fall drohen Lähmungen. Auch im Brust- und Bauchbereich können Schwellungen wegen der umliegenden Organe mehr Schaden anrichten. Wer nach zwei Tagen immer noch Schmerzen hat, sollte einen Arzt aufsuchen, rät der Kardiologe.

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