Fünf Tipps zur Narbenpflege

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Berlin - Nach kleineren Verletzungen, aber vor allem nach operativen Eingriffen sind sie da: Narben. Auch wenn man sie nicht verhindern kann, lassen sich der Heilungsprozess und damit auch die Narbenbildung positiv beeinflussen. Folgende Tipps für die Nachbehandlung tragen zu gut gepflegten und unproblematischen Narben bei. Den passenden Kundenflyer als Download findet im LABOR.

Tipp 1: Wundheilungsphasen berücksichtigen
Vor allem nach Operationen ist es wichtig, die Narbe für eine gewisse Zeit komplett in Ruhe zu lassen, um die Heilung nicht zu beeinflussen. Hier spielen natürlich auch immer die Größe der Narbe und die individuellen körperlichen Eigenschaften eine Rolle: Bei manchen Menschen heilen Wunden schneller, bei anderen benötigt die Haut etwas mehr Zeit.

Wichtig ist hier auch die regelmäßige Kontrolle durch einen Arzt, um Komplikationen bei der Heilung ausschließen zu können. Nach etwa sieben bis zehn Tagen sind dann Reinigungs- und erste Wundheilungsphase abgeschlossen. Nach etwa 14 Tagen werden meist vorhandene Fäden gezogen. Dann kann langsam mit der richtigen Pflege des Gewebes angefangen werden.

Tipp 2: Schmieren, schmieren, schmieren
Bei der Pflege gilt es, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Diese unterstützt die Bildung von neuen Zellen und neuem Gewebe. In Apotheken gibt es hierfür sogenannte Narbencremes – im Grunde spielt es keine Rolle, was aufgetragen wird, sondern eher wie und wie oft. Zum Einsatz kommen neben Produkten mit Silikon und Polyurethan auch Präparate mit Heparin, Allantoin, Harnstoff oder Dexpanthenol, häufig auch in Kombinationen.

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