Kopfschmerzen

Fünf Tipps bei Migräne APOTHEKE ADHOC, 24.01.2018 14:44 Uhr

Berlin - Sie kommt anfallsartig und einseitig mit pulsierenden oder pochenden starken Schmerzen – die Migräneattacke. Etwa 8 Prozent der Männer und rund 14 Prozent der Frauen leiden unter den periodisch wiederkehrenden Schmerzen. Schnelle Hilfe ist gefragt, wenn der Kopf schmerzt. Betroffene können den Attacken vorbeugen und sollten Trigger meiden. Fünf Tipps bei Migräne.

Tipp eins: Symptome erkennen. Migräne zählt zu den primären Kopfschmerzen, dem Schmerz liegt also keine andere Erkrankung zu Grunde, sondern er ist die Krankheit selbst. Die Attacken kommen anfallsweise und können 4 bis 72 Stunden andauern. Die Betroffenen leiden an pochenden oder pulsierenden einseitigen sehr starken Schmerzen. Diese sitzen meist im Stirn- und Schläfenbereich oder hinter dem Auge und verstärken sich bei körperlicher Aktivität. Zudem sind Begleiterscheinungen wie Aura, Übelkeit, Lärm- und Lichtempfindlichkeit möglich. Patienten sollten ein Migräne-Tagebuch führen, das auch eine Trigger-Checkliste enthalten sollte.

Die Ursache der Schmerzen kann eine Überschwemmung mit erregenden Neurotransmittern wie Serotonin sein. Darauf reagiert der Körper mit Übelkeit und Erbrechen als Schutzreflex, dieser läuft jedoch ins Leere und Entzündungsbotenstoffe werden ausgeschüttet – Schmerz entsteht.

Tipp zwei: Trigger meiden. Migräneattacken können durch bestimmte Auslöser, sogenannte Trigger auftreten. Betroffene sollten daher bestimmte Genussmittel meiden oder Gewohnheiten ablegen. Alkohol, vor allem Rotwein und süße alkoholische Getränke, sollten die Patienten meiden. Sie sollten jedoch auf eine Trinkmenge von drei Litern achten, bevorzugt Wasser. Außerdem sollten Migränepatienten auf einen gleichmäßigen Tagesrhythmus achten, der Tag-Nacht-Rhythmus sollte auch an den freien Tagen oder im Urlaub eingehalten werden. Zudem ist regelmäßiges Essen wichtig. Vor allem am Morgen sollte ein kohlehydratreiches Frühstück auf dem Speiseplan stehen. Denn Kohlenhydrate sind die Energielieferanten der Nervenzellen. Tabu sind außerdem Überanstrengung und Stress sowie Flackerlicht.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

VISION.A

Powerplay für die Zukunft des Apothekenmarkts»

Kosmetikhersteller

Galderma: Neue OTC-Chefin»

Bonbonhersteller

Ricola: Familie gibt Führung ab»
Politik

ABDA-Mitgliederversammlung

Exit-Strategie für den Boni-Deckel»

Datenaffäre

Null und Nichts und -1»

Rx-Boni beim BVerwG

Preisbindung: Entscheidung fällt in Leipzig»
Internationales

Versorgung in Großbritannien

Brexit: Pharmaverbände befürchten Engpässe»

Schneemassen in Österreich

Apothekendach geräumt: Team atmet auf»

OTC-Marketing

Holografie: Fliegende Flaschen in der Offizin»
Pharmazie

HIV-1-Infektionen

Delstrigo/Pifeltro: Doravirin im Faktencheck»

Lungenkrebs

Takeda bringt Brigatinib»

Hämoglobinurie

FDA-Zulassung für Ravulizumab»
Panorama

Online-Handel

Ebay: Tramadol und Hormone zum Sofortkauf»

Sie wusste nichts von der Tat

Passantin verschenkt Messer aus Apotheken-Überfall»

200. Geburtstag Theodor Fontanes

Lieber Buchstaben als Mumien»
Apothekenpraxis

Hamburg

Apotheker mit Axt getötet»

Versandapotheken

Apo-Discounter: Zu viele Nebenwirkungen»

Jour Fixe Liefer- und Versorgungsengpässe

Grippeimpfstoffe hätten reichen müssen»
PTA Live

Faktencheck

Off-Label-Use: Was ist zu beachten?»

Wechselwirkungen

Immunsuppressivum überdosiert – Apotheke ist gefragt»

Pharmareferentin sucht die große Liebe

„Andere machen Paarship und Tinder, ich gehe zum Bachelor“»
Erkältungs-Tipps

Internationale Erkältungstipps

Grappa-Milch und Hot-Toddy: Hausmittel aus fernen Ländern»

Abwehrkräfte

Immunsystem: Der wichtigste Schutzschild»

Nasenschleimhaut

Winter: Stress für die Nase»