TK-Safe: 250.000 Nutzer für Gesundheitsakte

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Ab 1. Januar 2021 sind alle Krankenkassen verpflichtet, ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePa) anzubieten. „Dass bereits so viele Versicherte TK-Safe nutzen, zeigt, wie wichtig es ist, dass wir endlich auch in Deutschland eine einheitliche Akte haben. Unsere Versicherten können die meisten Funktionen, die die ePa bieten wird, jetzt schon nutzen. Wir führen derzeit im Hintergrund TK-Safe und die ePa technisch zusammen“, so Baas. „Der große Vorteil für unsere Versicherten ist dann ab 2021, dass über die Telematik-Infrastruktur – die Datenautobahn im Gesundheitswesen – bundesweit alle Ärzte und Krankenhäuser an TK-Safe angebunden sein werden. Versicherte können sich dann Laborberichte und Befunde von ihren Ärzten direkt in ihre Akte laden und selbst entscheiden ob, sie die Informationen für Ärzte freigeben möchten.“

Zum Start von TK-Safe hatte die Kassen mit dem Datenaustauschdienst „KV-Connect“ sind bundesweit 12.000 Arztpraxen mit der Akte vernetzt, sodass Dokumente wie Arztbriefe und Laborbefunde direkt von den Ärzten aus ihrer Praxissoftware in die Gesundheitsakte gesendet werden können. Die elektronische Datenübertragung mit Krankenhäusern läuft bereits seit Start des Betatests. 18 Häuser des Gesundheitskonzerns Agaplesion und das Universitätsklinikum Aachen sind an TK-Safe angeschlossen.

Entwickelt wurde „TK-Safe“ mit IBM Deutschland. Die Daten sind demnach dreifach gesichert und können ausschließlich auf einem registrierten Smartphone oder Tablet mit dem persönlichen Passwort innerhalb der TK-App eingesehen werden. Gleichzeitig werden die Daten von Ende zu Ende verschlüsselt, so dass ausschließlich der Nutzer die entschlüsselten Informationen sehen kann. Die TK-Patientenakte ist zudem kompatibel mit der Telematikinfrastrukutur der Gematik.

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