Pharmalobby

BAH-Geschäftsstelle in Berlin eröffnet Lothar Klein, 25.02.2016 14:38 Uhr

Berlin - Mehr als 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und den Medien kamen zur Eröffnungsfeier der neuen Geschäftsstelle des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH) im Spreekarree in Berlin. Die Gäste hatten die Möglichkeit, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen und sich mit den Themen des BAH vertraut zu machen. Cornelia Yzer (CDU), Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung in Berlin, begrüßte den BAH in der Bundeshauptstadt. 

Mit dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI), den Verband forschender Arzneimittelhersteller (VFA), Pro Generika und dem BAH sind nun alle Pharmaverbände in Berlin vertreten. Yzer, bis 2011 Hauptgeschäftsführerin des VFA, beglückwünschte den BAH zu seiner Entscheidung für eine Geschäftsstelle in Berlin: „Endlich ist auch der BAH in Berlin angekommen. Der neue Standort des BAH ist ein Ort voller Chancen. Ich wünsche dem Verband, dass er diese nutzen wird.“ Berlin sei inzwischen als einer der aufstrebensten Pharmastandorte in Deutschland nicht nur für die Verbände der Pharmabranche ein „Muss“. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung von Forschung und Produktion in der Pharmaindustrie entwickele sich die Bundeshauptstadt mit ihrer Innovationskraft auch für die Unternehmen zu einem immer wichtigeren Standort.

Jörg Wieczorek, Vorsitzender des BAH, betonte in seiner Rede die Bedeutung der Berliner Geschäftsstelle für den BAH. Mit ihr schlage der Verband ein neues Kapitel in seiner über 60-jährigen Geschichte auf. „Ich hätte nicht geglaubt, dass wir bereits heute – nur elf Monate nach dem Beschluss des Vorstands zur Stärkung der Verbandspräsenz im politischen Zentrum Berlin – die Räumlichkeiten der BAH-Geschäftsstelle in Berlin eröffnen können“, so Wieczorek.

Er bedankte sich bei allen am Umzug Beteiligten, insbesondere dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer des BAH, Dr. Hermann Kortland, der die Leitung des neuen Büros übernehmen wird. Am Ende seiner Rede verwies er auf den Pharmadialog, von dem er sich „konkrete Ergebnisse und Verabredungen“ wünsche, und betonte die Bedeutung der Branche in der Bundesrepublik: „Die wichtige Rolle und Aufgabe der Arzneimittelindustrie als tragender Wirtschaftsfaktor in Deutschland wird nach wie vor oft nicht ausreichend gewürdigt.“
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