Standesvertretung

ABDA: „Phase großer Einigkeit“

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Berlin -

Bei vier Gegenstimmen und zwei Enthaltungen hat die ABDA-Mitgliederversammlung den Haushalt für 2017 genehmigt. Eine ausführliche und kritische Diskussion gab es über die Absicht der ABDA, einen neuen News-Room und dafür eine Extra-Planstelle in der Öffentlichkeitsarbeit zu schaffen. Beigelegt wurde der Streit mit der Landesapothekerkammer Brandenburg über die Beitragszahlung. „Wir haben uns gütlich geeinigt“, sagte ABDA-Präsident Friedemann Schmidt im Anschluss an die Mitgliederversammlung. Offen ließ er, ob er sich als ABDA-Präsident zur Wiederwahl stellt.  

Über die Details der Einigung mit Brandenburg wollte Schmidt nichts verraten. Die Kammer hatte aus Unzufriedenheit über die Arbeit der ABDA die Zahlung ihres Beitrags für das zweite Quartal halbiert. Offenbar läuft die Einigung aber darauf hinaus, künftig die Kommunikation zwischen Berlin und Potsdam zu verbessern und nicht brieflich abzuwickeln. Im Gegenzug könnte die Kammer ihre Beitragszahlungen wieder in vollem Umfang aufnehmen, wenn die Probleme aus der Welt sind und die Kammerversammlung einen entsprechenden Beschluss fasst.

In der Diskussion über den neuen News-Room gab es laut Schmidt „sehr viele und kritische Anmerkungen“. Die Diskussion sei jedoch „sehr konstruktiv verlaufen“. Die ABDA habe ihre Absicht dargelegt, künftig ihre Kommunikation „quantitativ und in der Tiefe“ auszubauen. Bis zum Jahresende soll dafür ein Konzept erarbeitet werden. Starten soll der News-Room im Laufe des Jahres 2017. In der Diskussion hätten viele kritische Anmerkungen entkräftet werden könne, so Schmidt.

Der ABDA-Präsident sieht die durch die Mitgliedsorganisationen vertretene Apothekerschaft heute insgesamt „geschlossener als vor zehn Jahren“. Die Möglichkeit zur kritischen Diskussion sei „ein gute Zeichen für die ABDA-Kultur.“ Schmidt: „Wir befinden uns in einer Phase großer Einigkeit.“ Das beruhe zum Teil auf den größer geworden „externen Herausforderungen“.

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