ABDA-Umzug: Corso statt Palais

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Berlin -

Der Brandschutz war Schuld: Lange bevor das neue Apothekerhaus in der Berliner Heidestraße fertig ist, muss die ABDA ihr bisheriges Domizil in der Jägerstraße verlassen. Heute wurde das ehrwürdige Mendelssohn-Palais geräumt, die ABDA zieht zur Zwischenstation ins Lindencorso am Boulevard Unter den Linden. Zufall oder Symbol des Neuanfangs: Neben dem Schild am neuen Hauseingang hängt ein Feuermelder.

Im Juli hatte die Mitgliederversammlung den Bauplänen der ABDA-Spitze zugestimmt: In der „Europacity“ in der Nähe des Hauptbahnhofs entsteht das neue Apothekerhaus. Für eine Gesamtfläche von etwa 6400 m² zahlt die ABDA rund 35 Millionen Euro. Mitte 2018 soll das Gebäude bezugsfertig sein. Gemäß den Vereinbarungen muss ein Einzug bis spätestens April 2020 gewährleistet sein.

Doch das Mendelssohn-Palais musste schon vorher geräumt werden, damit nicht noch mehr Geld in den Brandschutz gesteckt werden muss. Als Lösung wurde die Zwischenmiete im Lindencorso vorgeschlagen und ebenfalls im Juli beschlossen. Der Umzugstermin wurde mehrfach verschoben: Zunächst war von Anfang September die Rede dann wurde die zweite Oktoberhälfte angepeilt.

Heute ist es so weit: Angemietet ist die dritte Etage des Lindencorso. Die Mietkosten sollen sich unbestätigten Zahlen zufolge auf mehr als 1,5 Millionen Euro jährlich belaufen. Die Fläche gibt der Eigentümer mit 3740 Quadratmetern an. Das ist zwar etwas weniger als im Mendelssohn-Palais, mehr Platz für die Mitarbeiter gibt es trotzdem.

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