APOSCOPE-Umfrage

E-Rezept: Erst mal abwarten APOTHEKE ADHOC, 18.06.2018 10:53 Uhr

Berlin - Die Einführung des E-Rezeptes lässt seit vielen Jahren auf sich warten, Deutschland hinkt im internationalen Vergleich hinterher. Auch die Ärzte und Apotheker haben dazu beigetragen, dass es das Papierrezept immer noch gibt. Noch heute glaubt – allen Ankündigungen zum Trotz – eine Mehrheit der Pharmazeuten daran, dass die Stunde des E-Rezepts noch nicht gekommen ist.

Zwei Drittel (67 Prozent) rechnen nicht damit, dass die elektronische Verordnung innerhalb der nächsten zwei Jahre eingeführt sein wird. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von APOSCOPE aus der Reihe ACAlert im Auftrag von ACA Müller ADAG Pharma. Nur 16 Prozent gehen davon aus, dass unter Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) jetzt Schwung in die Sache kommt. Weitere 17 Prozent sind sich nicht sicher.

Die Sorgen der Apotheker bezüglich der Einführung des E-Rezeptes sind geblieben. Ein Drittel der Inhaber stimmt der Aussage vollkommen zu, dass davon vor allem Versandapotheken profitieren werden. 94 Prozent der Apothekenleiter tendieren insgesamt zu dieser Aussage. Unter ihren Angestellten sind es immerhin zwei Drittel der Befragten.

Trotz dieser Befürchtungen sehen einige Apotheker auch Vorteile. Immerhin 37 Prozent der Befragten erwarten, dass die Einführung des elektronischen Rezeptes die tägliche Arbeit in der Apotheke extrem erleichtern wird. Doch die Skepsis überwiegt: Die Hälfte glaubt nicht an die Vorteile für die Apotheke vor Ort, unter den Inhabern sind es sogar 72 Prozent.

An der aktuellen Umfrage von APOSCOPE aus der Reihe ACAlert nahmen am 6. und 7. Juni 2018 insgesamt 305 Apotheker und PTA teil, darunter 50 Inhaber oder Apothekenleiter. Die Befragung wurde vom Importeur ACA Müller ADAG Pharma in Auftrag gegeben.

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