Zwischenstärke für Targin-Generika

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Berlin -

Das Patent für Targin (Oxycodon/Naloxon) ist gefallen, die Generikahersteller drängen auf den Markt. Um sich ein Stück vom Kuchen zu sichern, setzen einige Firmen auf eine Zwischenstärke.

In der Fixkombination liegen retardiertes Oxycodonhydrochlorid und retardiertes Naloxonhydrochlorid im Verhältnis 2:1 vor. Die Retardtabletten der verschiedenen Hersteller gibt es jetzt in sieben Stärken: 5/2,5 mg, 10/5 mg, 20/10 mg, 30/15 mg, 40/20 mg, 60/30 mg sowie 80/40 mg.

Die Zwischenstärke 30/15 mg wird von Herstellern wie Ratiopharm/AbZ, Betapharm und auch Hexal genutzt. Der Vorteil dieser Stärke liege in der individuellen Einstellung des Patienten, teilte Hexal mit. Die Konzernschwester 1A Pharma bietet die Fixkombination derzeit nur in der niedrigsten Dosierung an. Amneal, Hormosan, Mylan und Ethypharm haben zwar verschiedene Varianten, die Zwischenstärke aber nicht im Sortiment.

Sogar im Portfolio des Originalherstellers Mundipharma sowie bei der hauseigenen Generikalinie Krugmann ist die Zwischenstärke nicht zu finden. Das Originalpräparat Targin ist dafür exklusiv in den beiden hohen Dosierungen 60/30 mg und 80/40 mg erhältlich.

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