Autoimmunerkrankung

Roche: Enspryng gegen TED

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Berlin -

Der Pharmakonzern Roche hat von der US-Zulassungsbehörde FDA eine vorrangige Prüfung für Enspryng (Satralizumab) zur Behandlung der Autoimmunerkrankung TED erhalten. 

Grundlage für die Prüfung sind die beiden Satra-GO-Studien. Eine Entscheidung der FDA zur Zulassung wird für den 15. Oktober erwartet.

Enspryng habe das Potenzial, die erste subkutane, zu Hause verabreichbare Standardtherapie für TED zu werden, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstag. TED ist eine seltene Autoimmunerkrankung der Augenhöhle, die meist im Zusammenhang mit einer Schilddrüsenüberfunktion auftritt.

Enspryng ist bereits seit 2020 zur Behandlung von Erwachsenen mit der Krankheit Neuromyelitis-Optica-Spektrum (NMOSD) zugelassen, die AQP4-IgG-seropositiv sind.

Satralizumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der auf den Interleukin-6-Rezeptor (IL-6) abzielt. Es wird angenommen, dass das Zytokin eine Schlüsselrolle bei NMOSD spielt, indem es die Entzündungskaskade auslöst und zu Schäden und Behinderungen führt. Enspryng wurde unter Verwendung einer neuartigen Antikörperrecycling-Technologie entwickelt. Im Vergleich zur herkömmlichen Technologie ermöglicht dies eine längere Dauer der Antikörperzirkulation und eine maximale Hemmung der IL-6-Signalübertragung, während die Sicherheitsrisiken bei chronischen Krankheiten minimiert werden sollen.

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