Nanoroboter als Arzneimittelträger

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Berlin - Eine Forschergruppe des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI) hat einen winzigen Roboter entwickelt, der künftig Arzneistoffe gezielt in den Körper bringen soll. Er ist so klein, dass er sogar in Zellen verwendet werden könnte. Hergestellt wurde er mittels 3D-Druck.
 

Der kleine Roboter erinnert in seinem Aufbau an eine Muschel. Das Team um Professor Dr. Peer Fischer hat ihn so konstruiert, dass er sich durch einfaches Öffnen und Schließen der Muschelschalen fortbewegen kann. Um nicht auf der Stelle zu bleiben, müssen die Bewegungen allerdings so gesteuert werden, dass die Schalen sich deutlich schneller öffnen als schließen. Dadurch bewegt sich die Muschel zuerst ein längeres Stück vorwärts, anschließend weniger weit zurück. Die Nettobewegung bleibt damit positiv.

Mit einer Größe von nur 300 Nanometern ist der Roboter klein genug, um Blutgefäße passieren zu können. Kontrolliert wird die Bewegung durch ein von außen angelegtes Magnetfeld. Je nach Verwendung könnte stattdessen auch eine Temperaturänderung als Antriebsart angewendet werden.

Theoretisch sei sogar eine Verwendung innerhalb einer Zelle denkbar, erklären die Wissenschaftler. Auch bei der Herstellung der Muschel wurde eine innovative Methode wurde angewandt: Die Einzelteile des Roboters kommen aus dem 3D-Drucker.

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