Lieferengpass

Erythromycin-Saft: Nur Infectopharm kann liefern Nadine Tröbitscher, 16.01.2018 09:03 Uhr

Berlin - Der Engpass bei Eryhexal dauert an: Das Antibiotikum wird voraussichtlich bis zum vierten Quartal nicht lieferbar sein. Infectopharm meldet lieferfähige Alternativen.

Bereits im August meldete Hexal für die Erythromcin-haltigen Säfte zu 200 und 400 mg je 5 ml dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) einen Lieferengpass. Als Grund werden Produktionsprobleme genannt. Das Ende des Engpasses ist aktuell auf Oktober 2018 datiert. „Wir haben einen neuen Wirkstofflieferanten für dieses Präparat. Derartige Veränderungen müssen gemäß allgemein gültigen Qualitätsstandards und regulatorischen Vorgaben getestet und bewertet werden. Auch wenn wir mit Hochdruck an dieser Umstellung arbeiten, rechnen wir damit, erst im vierten Quartal diesen Jahres wieder lieferfähig zu sein“, so eine Sprecherin.

Infectopharm teilt mit, mit seinem Infectomycin Saft als einziger Erythromycin-Saft „uneingeschränkt lieferfähig“ zu sein. „Den entstehenden Engpass können wir mit Infectomycin-Saft auffangen und somit die Versorgung des pädiatrischen Bereichs mit Erythromycin-Säften sicherstellen.“

Das Antibiotikum kann bei verschiedenen Indikationen angewendet werden. Dazu zählen beispielsweise Entzündungen der tiefen Atemwege, die Behandlung und Prävention von Keuchhusten, Infektionen des Hals-, Nasen- und Ohrenbereichs, Scharlach, Entzündungen im Bereich der Talgdrüsen oder Diphtherie. Säfte finden vor allem im pädiatrischen Bereich Anwendu

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