Digitalisierung

Studie: Wearables sagen Krankheiten voraus

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Berlin -

Sie zeichnen Körperdaten auf und werten diese aus – Wearables. Glaubt man US-Forschern, können die permanente Selbstüberwachung tatsächlich Krankheiten erkennen, bevor sie zum Ausbruch kommen.

Computeruhren, Datenbrillen, Fitness-Armbänder oder elektronische Kleidung zählen zu den Wearables. Im Zuge der Digitalisierung erlebten sie einen Hype, der inzwischen wieder abflaut. Dem entgegenwirken könnte eine aktuelle Untersuchung der Stanford University. Die US-Forscher testeten ein Device über fünf Monate an etwa 43 Probanden.

Gemessen wurden die Parameter Herzfrequenz, Körpertemperatur und Bewegung. In der anschließenden Auswertung konnten Abweichungen zu den Normalwerten über die einzelnen Wochen festgestellt werden. Besonders auffällig war ein Proband mit Auffälligkeiten in vier Zeiträumen – Herzfrequenz und Körpertemperatur waren ungewöhnlich hoch.

Der Proband gab in den ersten drei Messphasen leichte Krankheitssymptome und Verstopfung an. Als die letzten Abweichungen festgestellt wurden, konnte eine Zeckenborreliose diagnostiziert werden. Den Forschern zufolge konnte die Krankheit erkannt werden, ohne das der Patient bereits Symptome verspürte. Das Wearable hatte die Borreliose vorausgesagt.

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