Wismar

Trickbetrüger ergaunern 150 Euro

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Berlin -

In Wismar haben zwei Männer eine Apothekenmitarbeiterin um 150 Euro gebracht. Dafür wendeten sie einen eigentlich simplen Trick an: Sie verwickelten die Angestellte in ein Gespräch und baten sie unter einem Vorwand, ihr mehrere 50-Euro-Scheine auszuhändigen. Drei davon gaben sie – zunächst unbemerkt – nicht zurück.

Die zwei Männer betraten am späten Mittwochnachmittag eine Apotheke im Wismarer Stadtteil Grevesmühlen. Sie sprachen eine Mitarbeiterin auf Englisch an und baten sie, ihnen mehrere 50-Euro-Scheine zu zeigen. Angeblich wollten sie die Nummern darauf vergleichen.

Als sie fertig waren, gaben sie der Frau scheinbar alle Scheine zurück. Tatsächlich fehlten jedoch drei. Sie verhielten sich bei der Rückgabe so geschickt, dass der Diebstahl erst Stunden später bei der Tagesabrechnung auffiel.

Diese Art des Trickbetruges ist nicht neu. Sie funktioniert aufgrund geschickter Gesprächs- und Tatausführung jedoch immer wieder. Die Polizei rät daher, sich nicht zu solchen Handlungen überreden zu lassen. Auf Nachfrage die Kasse zu öffnen und Geld zu zeigen, sollte stattdessen kategorisch abgelehnt werden.

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