Vitabook schließt sich Facebook-Boykott an

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Viele Unternehmen seien äußerst unzufrieden mit den Bedingungen, unter denen sie ihre Werbung auf Facebook platzieren können, zögerten jedoch bisher aufgrund der Marktmacht des Netzwerks, Konsequenzen daraus zu ziehen. Dabei sorgt insbesondere die Intransparenz des Internetriesen für Unmut: Er stelle den Werbetreibenden kaum verlässliche Informationen zu Kontext und Wirksamkeit der Anzeigen zur Verfügung.

Der Skandal kam ins Rollen, nachdem bekannt wurde, dass sich die Firma Cambridge Analytica unerlaubten Zugang zu privaten Daten von rund 50 Millionen Facebook-Profilen verschafft hatte und diese für den Präsidentschaftswahlkampf von Donald Trump nutzte. Mit zögerlichem und umstrittenem Krisenmanagement hatte die Facebook-Führung die Kritik in der Folge noch befeuert.

Unternehmensboykotte treffen Facebook an einer empfindlichen Stelle, denn rund 98 Prozent der Konzernumsätze werden durch den Verkauf von Werbeplätzen generiert. Dem Wall Street Journal zufolge versucht der Konzern nun hinter den Kulissen, Großkunden zu beruhigen und ihnen zu versichern, dass die Daten ihrer Kunden sicher seien.

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