Grindr

Dating-App: Datenweitergabe über HIV-Infektion dpa, 03.04.2018 17:17 Uhr

Oslo - Die bei homo- und bisexuellen Männern beliebte Dating-App Grindr hat sensible Daten über HIV-Infektionen ihrer Nutzer weitergegeben. Informationen über eine Ansteckung und das Datum des letzten Aidstests seien an IT-Dienstleister geschickt worden, die die Performance der App verbessern sollten, kritisierte das norwegische Forschungsinstitut Sintef.

„Es ist eine sehr ernste Sache, solche medizinischen Informationen zu teilen“, erklärten die Forscher. „Sie werden an amerikanische Unternehmen geschickt, die nicht die Zulassung und Systeme zur Sicherung medizinischer Daten haben.“ Von dort könnten die Informationen zu Arbeitgebern, Eltern oder im schlimmsten Fall Behörden in Ländern gelangen, die Homosexualität unter Strafe stellen.

Die 2009 gestartete Dating-App hat nach eigenen Angaben mehr als drei Millionen täglich aktive Nutzer. Die Angaben zu HIV-Infektionen sollen die Szene nach Grindr-Angaben sicherer machen.

Das Unternehmen bestätigte, in einigen Fällen seien Daten aus dem HIV-Statusfeld an „hoch angesehene Anbieter“ weitergegeben worden, mit denen man die Plattform zusammen teste und optimiere. Es seien aber niemals persönlich identifizierbare Nutzerdaten verkauft worden. Die Partner seien vertraglich verpflichtet, das höchste Level der Vertraulichkeit und Datensicherheit einzuhalten.

Zugleich werde jeder Nutzer des öffentlichen Forums darauf hingewiesen, dass seine freiwillig eingestellten Profildaten öffentlich abrufbar seien. Die Nutzer der App könnten selbst entscheiden, ob sie das HIV-Statusfeld ausfüllen oder nicht. Jeder könne selbst bestimmen, welche persönlichen Informationen er teile.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

Pharma- und Laborausrüste

Sartorius startet mit kräftigen Zuwächsen ins Jahr»

Erst Drogerie, dann Apotheke

Xantus: Armband erkennt K.o.-Tropfen»

Hustenreiz und Heiserkeit

GeloRevoice: Neuer Geschmack und neues Design»
Politik

PTA-Gesetzentwurf

Schulleiter lobt PTA-Entwurf von Spahn»

Analyse

Sonder-MV: Misstrauensvotum gegen ABDA-Präsident Schmidt»

Kritik an Spahns PTA-Reformgesetz

Adexa und BVpta: Das füllt keine PTA-Schule»
Internationales

Opioid-Epidemie

Schmerzmittel gegen Sex: Großrazzien bei Ärzten und Apothekern»

Schweiz

Zu teuer: Apotheken verweigern Abgabe von Harvoni»

Demo gegen Sparmaßnahmen

„Nur Idioten schlachten die Kuh, die die beste Milch gibt!“»
Pharmazie

AMK-Meldung

MomeGalen als unverkäufliches Muster gekennzeichnet»

AMK-Meldung

Wieder Rückruf bei Elonva»

AMK-Meldung

Neuer Rückruf bei Palladon»
Panorama

Schaufensterdekoration

Apotheken feiern Ostern»

BMG

Gesundheits-Staatssekretär Stroppe scheidet aus»

Warmes Klima

Gesundheitsgefahr: Baumkrankheit breitet sich aus»
Apothekenpraxis

Phoenix-Apotheke baut Praxen

„Wir dürfen Ärzte nicht abwandern lassen“»

Kosmetikhersteller

Eucerin packt Online-Bewertungen in die Freiwahl»

Bottrop, Lunapharm, Valsartan

Arzneimittelskandale: Apotheker bildet Ärzte fort»
PTA Live

LABOR-Download

Spickzettel: Insuline»

PTA-Reformgesetz

PTA-Praktikanten: Nur noch 3 Monate Offizin»

PTA-Schule Castrop-Rauxel

Galenik-Labor als Osterüberraschung»
Erkältungs-Tipps

Erkältungstipps

Dampfinhalation – Mehr als nur heiße Luft»

Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Der typische Erkältungsverlauf»

Arzneitees

Abwarten und Tee trinken – aber richtig!»
Magen-Darm & Co.

Magen-Darm-Beschwerden

Bauchschmerzen bei Kindern: Was steckt dahinter?»

Richtig rollen

Rollkur bei Gastritis»

Iberis amara

Bitterstoffe: Zeit für ein Comeback»