Haustiere fördern Gesundheit

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Berlin - „Tiere tun gut“, heißt es immer wieder. Verschiedene naturwissenschaftliche Studien bestätigen diese Volksweisheit: Tiere fördern Bewegung, senken den Blutdruck und helfen der Psyche. In der Folge verbessert sich auch die Gesundheit von Tierbesitzern.

Da sind zum Beispiel die physischen Effekte, also die körperlichen Auswirkungen auf Tierbesitzer. „Einer Untersuchung von US-Wissenschaftlern zufolge reichen 150 Minuten Bewegung pro Woche aus, um einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System zu haben“, erklärt der Kardiologe Ralf Jordan, Chefarzt der Klinik für Kardiologische Rehabilitation und Prävention in Duisburg.

Hundebesitzer erreichen diese Zeit eher als Menschen ohne Hund. Außerdem haben Menschen, die sich jeden Tag an der frischen Luft bewegen, Studien zufolge ein stärkeres Immunsystem.

Man muss aber nicht immer die eigenen vier Wände verlassen. „Es ist mittlerweile belegt, dass die reine Anwesenheit von Tieren und vor allem das Streicheln sehr helfen, den Blutdruck und die Herzfrequenz der Menschen zu senken“, sagt Jordan. Das sympathische Nervensystem sei weniger aktiv, es werden weniger Stresshormone ausgeschüttet.

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