Infektionskrankheiten

Küssen verboten: Machen Haustiere krank? dpa, 01.02.2018 10:09 Uhr

Berlin - Die Tollwut ist längst ausgerottet. In Deutschland ist die Gefahr relativ gering, sich über ein Haustier eine Infektion zu holen. Experten sind sich einig: Knuddeln ist zwar erlaubt, allerdings muss auf die Hygiene geachtet werden.

Für die meisten Menschen sind Haustiere vollwertige Familienmitglieder: Kuscheln mit ihnen gehört dazu – und manchmal sitzt der Hund sogar auf dem Sofa oder die Katze schläft mit im Bett. Jedoch sollten besonders kleine Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem es bei den Zärtlichkeiten mit ihren vierbeinigen Lieblingen nicht übertreiben, um kein gesundheitliches Risiko einzugehen. Aus Expertensicht ist Küssen verboten – und auf Streicheleinheiten sollte stets sorgfältiges Händewaschen folgen.

Am Freitag diskutieren Fachleute aus Wissenschaft und von Behörden bei einer Tagung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover (Tiho) über mögliche Gesundheitsgefahren, die von Haustieren ausgehen können. Dies können Unfälle sein, also insbesondere Bisse, aber auch Allergien sowie von den Tieren übertragene Infektionen, so genannte Zoonosen.

Zwar gibt es in Deutschland ein Meldesystem für Infektionskrankheiten, jedoch wird nicht in jedem Fall die Quelle entdeckt. Meist bleibe unklar, ob sich ein Patient bei einem anderen Menschen, einem Tier oder durch ein Lebensmittel angesteckt habe, sagt Dr. Hendrik Wilking, der am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin zum Thema Zoonosen forscht und Institutionen berät.

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