Hilfsaktion in Essen

Nähanleitung für einfachen Mundschutz

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Berlin -

Mund- und Nasenschutz selbst gemacht: Die Stadt Essen hat eine achtseitige Nähanleitung für die Herstellung eines einfachen, wiederverwendbaren Mundschutzes veröffentlicht. Die Anleitung als Download gibt es hier. 

Das Tragen eines Schutzes könne die Übertragungswege einer Coronavirus-Infektion reduzieren, heißt es in der Anleitung. „Es ist sinnvoll, bei jeder Begegnung insbesondere mit Risikopersonen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, um die Verteilung von Tröpfchen zu verhindern.“ Die Stadt empfahl solch einen Schutz vor allem Pflegedienstmitarbeitern und pflegenden Angehörigen.

Zur Anfertigung werden kochfeste Baumwolle und ein Draht zum Fixieren im Nasenbereich benötigt. Die Anleitung setzt außerdem Nähutensilien wie Nähmaschine, Schere oder Bügeleisen voraus. Nach Benutzung soll der Mundschutz gewaschen und getrocknet werden. Die Stadt betont in der Anleitung, dass der selbst gemachte Schutz weder geprüft noch zertifiziert sei. Er solle nur als sinnvolle Alternative dienen, wenn im Handel keine mehr zu bekommen seien.

Auch die Stadt Essen selbst lässt sich solche Mundschutzmasken nähen. In der Näherei einer Werkstatt für behinderte Menschen in Essen werden derzeit täglich rund 100 solcher Masken für die Feuerwehr produziert, wie die Sprecherin der Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen (GSE), Angela Köhler, am Montag sagte. Die Näherei fertigt ansonsten mit 18 Mitarbeitern unter anderem Baby-Schlafsäcke.

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