„Die Ärzte sehen uns als Ergänzung“

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Oft werde auch vergessen, Präparate rechtzeitig vor einer geplanten Operation abzusetzen – etwa Metformin oder ASS. Gerade bei Analgetika müssten die Dosierungen überprüft werden, diese seien manchmal zu hoch, manchmal zu niedrig angesetzt. Manche Wirkstoffe würden doppelt verordnet, etwa Ibuprofen und Diclofenac. „Das konnten wir durch unsere Standards deutlich reduzieren. Jetzt kommt es nur noch selten vor“, sagt Kantelhardt.

„Man ist erstaunt, was man tagtäglich findet“, sagt auch Seifert. Häufig müssten etwa bei schlechter Nierenfunktion bestimmte Medikamente, etwa Schmerzmittel, die standardmäßig verordnet werden, ausgetauscht werden.

Wie viele Apotheker auf Station es in Deutschland gibt, ist unklar. In den Universitätskliniken werde die pharmazeutische Expertise mittlerweile fast überall eingesetzt, berichten die beiden Pharmazeutinnen. Aber auch in kleineren nicht universitären Kliniken setze man zunehmend darauf. Die Nachfrage steige. So auch die Offenheit der Ärzte.

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