Coronavirus: Ärzte fühlen sich nicht vorbereitet

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Nach der Sicherheitsausrüstung (Atemschutz, Desinfektionsmittel, Schutzanzüge) für das Personal der eigenen Praxis gefragt, betonten 35 Prozent der Ärzte, dass die gut aufgestellt seien. Interessant dabei: Die Zahl der gut ausgestatteten Praxen scheint bei den Fachärzten (39 Prozent) etwas höher zu sein als bei den Hausärzten (31 Prozent).

Die Mehrheit der Ärzte sieht jedoch noch Lücken in der Ausstattung: Insbesondere seien Atemmasken bei den herkömmlichen Medizinprodukteherstellern nicht mehr lieferbar – sondern nur noch zu horrenden und täglich steigenden Preisen bei wenigen Online-Portalen.

53 Prozent der befragten niedergelassenen Ärzte halten die Sicherheitsausrüstung in der eigenen Praxis aufgrund von Lieferschwierigkeiten derzeit für unvollständig. „Schutzmaterialen sollten von Amts wegen reserviert und gegebenenfalls an die Praxen ausgegeben werden“, betont ein Arzt in der Umfrage, dessen Forderung von zahlreichen Kollegen geteilt wird.

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