Corona – 2019-nCoV – Covid-19 – SARS-CoV-2

Was verbirgt sich hinter SARS?

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Berlin -

Die Abkürzung SARS steht für „Severe acute respiratory syndrome“, zu deutsch „schweres akutes respiratorisches Syndrom“. Die Infektionskrankheit wurde erstmals im November 2002 in der chinesischen Provinz Guangdong beobachtet. Der Erreger von SARS war ein bis dahin unbekanntes Coronavirus, das als SARS-CoV bezeichnet wird. Ein weiterer Vertreter dieser Virenspezies ist Covid-19, der Erreger trägt den wissenschaftlichen Namen SARS-CoV-2. Zur besseren Unterscheidung wird das ursprüngliche Virus nun häufig als SARS-CoV-1 bezeichnet.

SARS – „Severe acute respiratory syndrome“

Das „schwere akute respiratorische Syndrom“ wird durch eine Infektion mit Betacoronaviren der Linie B ausgelöst. Neben dieser Linie gibt es innerhalb der Virengruppe noch die Linien A, C und D. Betacoronaviren sind einzelsträngige, umhüllte RNA-Viren mit positiver Polarität, die sowohl Tiere als auch Menschen infizieren können. Das klinische Bild ähnelt dem einer atypischen Lungenentzündung.

Einteilung der Betacoronaviren mit einzelnen Vertretern:

  • Linie A: HCoV-OC43 und HCoVHKU1
  • Linie B: SARS-CoV, SARS-CoV-2 (2019-nCoV)
  • Linie C: MERS-CoV
  • Linie D: BtCoV-HKU9

SARS als Akronym steht für:

  • S: Severe: – schwerer Verlauf
  • A: Acute – plötzliches Auftreten der Symptome
  • R: Respiratory – die Lunge als hauptsächlich betroffenes Organ
  • S: Syndrom – bezeichnet eine Sammlung von Symptomen

Ab November 2002 verursachte SARS-CoV in China eine Epidemie mit rund 7000 Erkrankten und 648 Todesfällen – somit verstarb ungefähr jeder neunte Infizierte an den Folgen der Erkrankung. Die Inkubationszeit von SARS-CoV-1 beträgt zwei bis sieben Tage – die auftretenden Symptome kommen dann rasch und ähneln denen einer Grippe.

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