OTC-Sparte von GSK

Unilever: Kein Nachschlag für Voltaren & Co.

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Berlin -

Der britische Konsumgüterkonzern Unilever will für einen möglichen Kauf der Konsumgütersparte von GlaxoSmithKline (GSK) nicht tiefer in die Tasche greifen. „Wir werden unser Gebot nicht über 50 Milliarden britische Pfund erhöhen“, teilte Unilever am Mittwochabend in London mit.

GSK hatte Unilevers Offerte in Höhe von umgerechnet etwa 60 Milliarden Euro am Wochenende als zu niedrig zurückgewiesen. Die Unilever-Führung zeigte sich von den Argumenten für einen höheren Wert des Geschäftsbereichs jedoch nicht überzeugt.

Zur GSK-Konsumgütersparte gehören Gesundheitsprodukte wie Sensodyne, Dr.-Best, aber auch Voltaren und Centrum. Unilever ist für unter anderem für Marken wie Langnese, Knorr und Pfanni bekannt und will sein Geschäft mit Gesundheitsprodukten ausbauen. An der Börse war die Nachricht nicht gut angekommen, der Kurs von Unilever brach nach Bekanntwerden um mehr als 10 Prozent ein.

GSK will den Geschäftsbereich von seinem klassischen Pharmageschäft mit Medikamenten und Impfstoffen abspalten. Allerdings ist eigentlich ein Börsengang anvisiert. Der Schritt ist für Mitte des Jahres geplant und muss noch von den Aktionären genehmigt werden.

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