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Tele-Chefarzt für Medgate

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Berlin -

Der Telemedizin-Anbieter Medgate hat einen zweiten Geschäftsführer: Dr. Christian Braun wurde zum Chief Medical Officer berufen.

Braun ist Facharzt für Innere Medizin sowie Allgemeine Innere Medizin FMH und verfügt über die Zusatzbezeichnung klinische Notfall- und Akutmedizin. Er ist seit 2018 bei Medgate in der Schweiz als Senior Physician und Medical Supervisor im operativen Management tätig. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und darauf, meine langjährige Expertise in der Telemedizin wie auch mit modernen Kommunikations- und Informationstechnologien bei Medgate Deutschland einzubringen. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich die Telemedizin als bedeutender und fester Bestandteil der medizinischen Versorgung in Deutschland etablieren wird.“

Beim Medgate Deutschland, einem Joint Venture des schweizerischen Anbieters und der Klinikkette Rhön, wird er zweiter Geschäftsführer neben Verena Weißenseel, die den Vorsitz der Geschäftsführung inne hat. Laut Rhön-CEO Stephan Holzinger,
der auch Aufsichtsratsvorsitzender von Medgate Deutschland ist, steht nun die künftige Führungsmannschaft. „Herr Braun ist ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Telemedizin und ich freue mich sehr darüber, dass wir ihn als CMO für Medgate Deutschland gewinnen konnten.“

Nun ist der Aufbau eines Personalstamms mit festangestellten Ärzten geplant. Medgate wirbt mit flexiblen Arbeitszeiten, regelmäßigen Fortbildungen und verlässlicher Dienstplangestaltung. Die Anzahl der zukünftigen Ärzte, die für Medgate Deutschland arbeiten sollen, ist abhängig vom Wachstum und basiert auf den Erfahrungswerten der Schweiz.

Anspruch sei es dazu beizutragen, die wachsenden ärztlichen Versorgungslücken im ländlichen Raum zu schließen. In einem ersten Schritt sollen insbesondere die Fachrichtungen Allgemeine und Innere Medizin, Pädiatrie, Dermatologie und Gynäkologie abgedeckt werden. Die Ärzte würden umfassend für die telemedizinische Beratung und Behandlung und deren Besonderheiten aus- und weitergebildet und durch Medical Guidelines unterstützt, was die hohe Qualität der medizinischen Behandlung sicherstellt.

Das Angebot richtet sich laut Konzern am Bedarf einer immer stärker digital werdenden Gesellschaft und deren Bedürfnissen nach einer effizienten, bequemen und raschen Gesundheitsversorgung aus. „Die Vorteile für den Patienten liegen auf der Hand: Zeit- und ortsunabhängige Beratung und Behandlung sowie die direkte Ausstellung von Rezepten oder Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Wir bieten den Zugang zu telemedizinischen Leistungen 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche an 365 Tagen im Jahr.“ Die Behandlung basiere auf etablierten evidenzbasierten medizinischen Leitlinien. Der Zugang zu den Ärzten erfolgt über einen telefonischen Erstkontakt mit einer medizinischen Assistenz oder nach einer automatischen Triage über eine Smartphone-App.

Die Gespräche mit Versicherungsgesellschaften entwickelten sich vielversprechend; schon seit September können Kunden einer PKV die telemedizinischen Services von Medgate nutzen. Um wen es sich handelt, will Rhön noch nicht verraten. Über die App könnten Symptome direkt erfasst, Dokumente hochgeladen, Arzt und Zeitpunkt ausgewählt und persönliche Behandlungspläne eingesehen werden. Alternativ erhalten die Versicherten auch telefonischen Zugang; die Leistungserbringung erfolgt übergangsweise aus der Schweiz. Dadurch hat der Patient rund um die Uhr Zugang zu telemedizinischen Dienstleistungen. Sobald Medgate Deutschland operativ in Betrieb genommen wird, erfolgt die Leistungserbringung vollständig aus Deutschland.

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