Generikakonzerne

Stada baut Vietnam-Geschäft aus APOTHEKE ADHOC, 06.12.2018 12:42 Uhr

Berlin - Stada hat das Geschäft in Vietnam ausgeweitet. Der Generikahersteller übernahm die Mehrheit der Anteile am Hersteller Pymepharco. Die Firma stellt Generika, OTC-Präparate und Nahrungsergänzungsmittel her.

Für Stada gehört Vietnam zu den acht größten Märkten. Der Konzern erhöhte die Anteile an Pymepharco von 49 auf 72 Prozent. „Vietnam ist einer der wichtigsten Wachstumsmärkte in Asien, in dem wir in Zukunft kontinuierlich expandieren wollen", sagte Stada-Chef Peter Goldschmidt. Die erweiterte Beteiligung an Pymepharco sei dafür eine ausgezeichnete Basis. Über das 1993 gegründete Unternehmen will man in Bad Vilbel angrenzende südostasiatische Märkte erschließen.

Vietnam sei einer der attraktivsten Pharmamärkte in Südostasien mit stetigem zweistelligen Wachstum in den vergangenen Jahren und einem derzeit ebenso stabilen Ausblick. „Das Engagement von Stada bestärkt uns in unserer Überzeugung, dass wir mit unserer bisherigen Zusammenarbeit erfolgreich und auf dem richtigen Weg sind. Ich freue mich, nun ein weiteres gemeinsames Kapitel öffnen und begleiten zu dürfen", sagte Pymepharco-Chef Huynh Tan Nam.

Seit 2008 ist Stada strategischer Investor von Pymepharco. Von Deutschland aus wurde der Hersteller im Bereich Marketing und Vertrieb sowie den Technologieaufbau unterstützt. Die Firma sei der zweitgrößte Hersteller von verschreibungspflichtigen Generika mit dem größten Wachstum unter den fünf Top-Pharmaunternehmen in Vietnam. Mit der Firma Khuong Duy, mit der Stada seit 1995 kooperiert, besteht keine bilanziell Verbindung mehr.

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