GSK und P&G erhöhen die Preise

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Berlin - Gleich zwei führende OTC-Hersteller erhöhen zum 1. Oktober ihre Preise – und zwar deutlich. GlaxoSmithKline (GSK) und Procter & Gamble (P&G) informieren die Apotheken darüber, damit sie sich noch rechtzeitig bevorraten können.

Regelmäßig erhöhen die beiden Hersteller im Herbst ihre Preise, teilweise nur bei einzelnen Produkten oder Packungsgrößen. Bei GSK sind in diesem Jahr mehrerer Blockbuster an der Reihe: Voltaren Schmerzgel und Schmerzgel forte werden zwischen 3 bis 5 Prozent teurer, hier hatte es die letzte Anpassung vor drei Jahren gegeben. 4 Prozent sind es bei Chlorhexamed; allerdings ist nur die alkoholfreie Variante in der Größe à 300 ml betroffen. Bei Fenistil werden nach zwei Jahren die Preise in ähnlichem Rahmen erhöht, bei Nicotinell sind es nur 1 bis 2 Prozent Preisunterschied.

Höher fällt die Anpassung bei P&G aus. Hier sind zwar nur einzelne Marken und Packungsgrößen betroffen, dafür steigen die Preise in der Spitze um 5 bis 7 Prozent. Bei Femibion 0 und 1 etwa erhöht sich der Listenpreis für die Großpackung um 3 Euro auf 45 Euro. Bei Kytta kosten die Großpackungen von Creme beziehungsweise Salbe künftig 25 Euro – und damit 2 Euro beziehungsweise 9 Prozent mehr als bislang.

Teurer werden auch Vigantolvit D2000 (Großpackung) sowie Vigantolvit D3/K2 (beide Packungsgrößen). Beim Vitaminpräparat hatte es, genauso wie bei Kytta, erst vor einem Jahr eine Preisanpassung gegeben. Auch bei Wick gibt es bei einzelnen Produktvarianten eine Erhöhung, etwa bei Medinait, Sulagil, Vaporup, Daymed, dem Hustensirup und dem Inhalierstift. Bestellungen zu den alten Konditionen sind bei P&G noch bis 17. September möglich.

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