Tipps zur Geldanlage: Sparen lohnt sich

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Berlin - In den Zeiten niedriger Zinsen gleicht die Suche nach attraktiven Geldanlagen der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Nicht nur gewöhnliche Sparer verzweifeln daran. Auch institutionelle Anleger wie die Apothekerversorgungswerke halten Ausschau nach rentablen Geldanlagen. Immobilien und Aktien stehen dabei unter besonderer Beobachtung der professionellen Geldanleger. Auch die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) beteiligt sich für ihre Kunden an dieser Suche. Für Pharmaziestudenten empfiehlt die Bank, sich trotz des Zinstiefs frühzeitig mit dem Thema Sparen zu befassen.

Sich bereits während des Studiums damit befassen, wie man Geld anlegt? Für viele angehende Pharmazeuten ist das eher abwegiger Gedanke. „Ich hab doch nicht viel, und überhaupt gibt es derzeit sowieso keine Zinsen“, denken viele. Zwei Gründe sprechen aber dennoch dafür, sich frühzeitig mit dem Thema Sparen zu beschäftigen. „Erstens: Mit wenig kann man viel erreichen. Zweitens: Besser klein anfangen als gar nicht“, empfiehlt Inga Krzeczkowska, Abteilungsleiterin Analytics & Engineering der Apobank.

Dafür hat sie ein Beispiel parat: Wer jeden Monat 50 Euro zur Seite legt, also in zehn Jahren 6000 Euro spart, kann durch geschicktes Anlegen schnell 5 Prozent Zinsen und damit mehr als 1700 Euro dazu gewinnen. Das reicht zum Beispiel für einen angenehmen Urlaub oder eine Anschaffung. Wie das? „Per Sparbuch sicherlich nicht“, so Krzeczkowska, „denn viele Banken zahlen auf Tages- und Festgeldkonten so gut wie keine Zinsen mehr.“

Eine Alternative sieht die Apobank-Expertin in Aktienfonds: „Wer Aktien kauft, beteiligt sich an Unternehmen und damit auch an den Gewinnen, die diese erwirtschaften. Letztere fließen dem Anleger in Form von Dividenden und Kursgewinnen zu.“ Aktienfonds investieren in verschiedene Aktien und nehmen dem Anleger so die Auswahl der richtigen Unternehmen ab.

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