ARZ übernimmt Aposync

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Berlin - Das ARZ Haan hat Aposync gekauft. Mit der App können Apothekenteams die aktuellen Rückrufe verwalten.

Nutzer von Aposync bekommen einen Hinweis, wenn aktuelle Rückrufe und AMK-Meldungen zur Bearbeitung anstehen. Die Vorgänge können archiviert werden, außerdem können mehrere Mitglieder des Teams zugreifen. Zusätzlich werden Informationen zu aktuellen TV-Kampagnen angezeigt und die offiziell ans BfArM gemeldeten Lieferengpässe eingespielt. Sukzessive sollen weitere Funktionen eingeführt und zusätzliche digitale Kommunikationskanäle integriert werden.

Aposync war vom Münchner Apotheker Dr. Hermann Vogel jr. entwickelt worden; der Inhaber der Winthir-Apotheke bleibt auch als Berater an Bord. „Die Strategie der ARZ Haan, mit Dienstleistungen und digitalen Serviceprodukten die Apotheke vor Ort so zu unterstützen, damit diese sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren kann, passt perfekt zum lösungs- und kundenorientierten Ansatz von Aposync“, so Vogel. „Mit diesem Schritt in eine starke Unternehmensgruppe ist sichergestellt, dass wir auch in Zukunft innovative und praktische Services für alle Apothekenteams in Deutschland anbieten und weiterentwickeln können.“

Das Team bleibt ebenfalls erhalten und geht in die Konzerngesellschaft ARZ Digital über, welche somit in Berlin ihren zweiten Standort neben Düsseldorf aufbaut. Laut Vogel bislang hat die App bereits mehr als 10.000 registrierte Nutzer aus 2200 Apotheken.

Das ARZ Haan will Apotheken mit Aposync eine praktische digitale Lösung für wichtige Informationen im täglichen Apothekenbetrieb an die Hand geben. Die gewonnene Zeitersparnis bei Routineaufgaben und eine verbesserte Kommunikation sollen Effizienz und somit Freiraum für die Kunden- und Patientenberatung schaffen. Usprünglich hatte Pharmatechnik die Entwickler unterstützt.

Die App gehörte bislang zur Marketingfirma Marpinion, die Fachäzte und Apotheken mit iPads ausstattet und darüber Werbung ausspielt. Neben Gründer Martin Dess sind der Finanzinvestor Grünwald Equity als Mehrheitseigentümer sowie Bionorica-Chef Professor Dr. Michael Popp bei Marpinion an Bord.

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