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Russland

Glaxo will zukaufen

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Der internationale Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) will möglicherweise den russischen Pharmahersteller Veropharm übernehmen. Wie die Nachrichtenagentur PMR berichtet, verhandelt GSK derzeit mit dem ursprünglichen Eigentümer "36.6". Die Apothekenkette soll an einem Verkauf der Sparte interessiert sein, da sich die Schulden der rasanten Expansion der Einzelhandelssparte mittlerweile auf knapp 200 Millionen Euro summiert haben.

Bereits vor zwei Jahren hatte "36.6" ein 20-prozentiges Aktienpaket an die Finanzgruppe Troika Dialog abgegeben, um Apothekenzukäufe finanzieren zu können. Im vergangenen Jahr waren weitere Anteile an der Börse platziert worden. Neben Troika zählen die Moskauer Bank, die Vneshtorgbank und die Amsterdamer Handelsbank zu den wichtigsten Gläubigern von "36.6".

Die Apothekenkette kauft seit Jahren aggressiv zu. Erst Ende Juni hatte "36.6" die Apothekenkette Zdravnik übernommen, die 50 Apotheken in Jekaterinburg betreibt. Damit besitzt "36.6" rund 900 Apotheken in ganz Russland. Das Unternehmen war Ende der 90er-Jahre aus Veropharm hervorgegangen und hatte die Gewinne des Pharmaherstellers, der zu den wichtigsten in Russland zählt, genutzt, um weiter expandieren zu können. Kritiker befürchten, dass "36.6" sich durch einen Verkauf der Pharmasparte selbst kastrieren könnte.

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