Kältewelle in den USA

Apotheke mit Schneemobil: „Ihr Hustensaft ist gleich da!“ APOTHEKE ADHOC, 31.01.2019 14:42 Uhr

Berlin - Lake Odessa, Michigan: Hier bibbern die 2000 Einwohner derzeit bei minus 24 Grad. Schnee ist im Überfluss vorhanden. Und kreative Menschen sind es auch. Wenn die Straßen verschneit und glatt sind, liefert die Apotheke mit dem Schneemobil. Geht schnell und ist zuverlässig.

In den US-Bundesstaaten Illinois, Wisconsin und Minnesota wurde wegen einer massiven Kältewelle gerade der Katastrophenfall ausgerufen. In Teilen der Vereinigten Staaten frieren die Menschen derzeit bei stellenweise fast minus 40 Grad Celsius, Ärzte warnen bereits vor lebensbedrohlichen Bedingungen.

Das brachte die Apothekerin Andrea Cusack von „Lake Odessa Pharmacy“ auf eine Idee: Um sicher und schnell zu ihren Kunden zu gelangen, setzt sie sich kurzerhand aufs Familien-Schneemobil. Gegenüber CNN sagte sie: „Ich möchte nicht, dass unsere Patienten keine Blutdruck- oder Diabetesmedikamente haben.“ Als zwei Stammkunden nicht in die Apotheke kommen konnten, weil sie eingeschneit waren, teilte Cusack nur kurz mit: „Dann komme ich eben mit dem Schneemobil!“ Die Kunden der Apotheke sind dankbar und begeistert.

In den vergangenen Tagen sind in den USA acht Menschen an den Folgen der Kälte gestorben. Die Millionen-Metropole Chicago im Norden der USA ist ein Zentrum der großen Kälte. Hier wurden 33 Grad Minus gemessen – sogar in Teilen der Antarktis ist es derzeit wärmer. Die Behörden in Chicago haben in den vergangenen Tagen mehr als 60 Wärmstube für wohnungslose Menschen eingerichtet. Und die Polizei bietet einen besonderen Service: Jeder, der sich aufwärmen möchte, darf hereinkommen und ein wenig Zeit in der Polizeidienststelle verbringen.

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