Stuttgarts City-Manager: Händlern droht schlechtes Weihnachtsgeschäft

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Berlin - Über die Hälfte des Teil-Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland ist überstanden. Die Einzelhändler dürfen zwar öffnen, doch die Innenstädte bleiben größtenteils leer. Auch in Stuttgart rechnet man mit einem schlechten Weihnachtsgeschäft.

Die Stuttgarter City-Initiative rechnet angesichts der Corona-Pandemie mit einem stark zurückgehenden Weihnachtsgeschäft für die stationären Einzelhändler. Schon jetzt hielten sich rund 40 Prozent weniger Menschen in der Stuttgarter Innenstadt auf als zu normalen Zeiten, sagte City-Manager Sven Hahn der Deutschen Presse-Agentur. Diese Situation werde sich im Dezember wegen coronabedingt abgesagter Weihnachtsmärkte noch einmal verschärfen.

Neben vielen Ortsansässigen und Menschen aus dem Stuttgarter Umland dürften Hahn zufolge dieses Jahr auch die meisten Touristen und Tagesausflügler auf einen City-Besuch im Dezember verzichten. „All diese Umsätze fehlen dann, und das werden alle Betriebe, die wir hier in der Stadt haben, in ihren Kassen maximal spüren.” Das sei umso schlimmer, als das Weihnachtsgeschäft für viele stationäre Händler der umsatzstärkste Zeitraum im ganzen Jahr sei.

Die Stuttgarter City-Initiative vertritt Hunderte Gewerbebetriebe in der Landeshauptstadt, Hahn ist als City-Manager der Chef des Vereins. Der Handelsverband Baden-Württemberg will am Mittwoch Details und Zahlen zu den erwartenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Weihnachtsgeschäft im Südwesten vorstellen.

 

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