Google-Suchanfragen: Visier statt Maske

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Berlin - Als Schutz gegen Corona interessieren sich offensichtlich immer mehr Leute in Deutschland für ein durchsichtiges Visier – obwohl es keine anerkannte Alternative zur Maske ist. Jedenfalls legen das die Suchanfragen bei Google nahe.

Nach einer Auswertung des Konzerns vom Donnerstag stieg die Anfrage „Visiere statt Masken kaufen“ in den vergangenen sieben Tagen um 1300 Prozent. Die Frage „Wo sind Visiere erlaubt“ stieg um 170 Prozent. Das Suchinteresse nach dem Begriff „Visier“ erreichte laut Google-Angaben in diesem Monat ein Rekordhoch.

Visiere – auch Face Shields genannt — werden in der Gastronomie und bei Ärzten oder Friseuren als zusätzlicher Schutz genutzt. Sie halten aber das Verströmen von Aerosolen offensichtlich nicht so gut ab wie Masken. Laut Robert Koch-Institut können Visiere „nach unserem Dafürhalten nicht als gleichwertige Alternative“ zur Mund-Nasen-Bedeckung angesehen werden.

Im Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu Mund-Nasen-Bedeckungen werden Visiere nicht aufgeführt. Auch die meisten Behörden erkennen sie nicht als Alternative an – allenfalls aus gesundheitlichen Gründen gelten dann Ausnahmen.

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