Tilidin-Rezeptfälscher verurteilt

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Berlin -

Ein Rezeptbetrüger hat in Berlin über vier Monate gefälschte Verordnungen für das Schmerzmittel Tilidin in Apotheken eingereicht: Als der Mann im Dezember vor zwei Jahren ein Rezept einlösen wollte, wurde ein Apotheker jedoch stutzig: An der Verordnung schien ihm etwas auffällig, er rief die Polizei. Die Beamten nahmen den Patienten fest. Nun wurde er wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Diebstahls vor dem Amtsgericht Tiergarten zu einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt.

Der 23-Jährige hatte in insgesamt 18 Fällen Rezepte gefälscht und diese gegen das Schmerzmittel eingelöst. Vor den Richtern zeigte er sich am Freitag geständig. Er behauptete, abhängig nach dem Medikament zu sein. Das Urteil ist rechtskräftig.

Die Serie begann dem Gericht zufolge mit zwei bereits eingelösten Rezepten aus einer Apotheke. Der Mann hatte sie dort gestohlen, um sie als Vorlage für die Herstellung von gefälschten Rezepten zu vewenden. Kurz darauf hatte er auch aus Arztpraxen Rezepte entwendet. Mit den Fälschungen ging er zu verschiedenen Apotheken und beschaffte sich Tilidin.

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