Apotheken-EDV

Software wird teurer Alexander Müller, 13.12.2017 07:55 Uhr

Berlin - Kein schöner Start ins neue Jahr: Für viele Apotheken wird die Nutzung ihrer EDV ab dem 1. Januar 2018 teurer. Grund ist eine Preiserhöhung der ABDATA, die Softwarehäuser an ihre Kunden weitergeben.

Bei der ABDATA fließen alle maßgeblichen Informationen für die Arzneimitteldatenbanken zusammen. Die Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA) liefert die Daten der Hersteller, die Krankenkassen etwa Informationen zu ihren Rabattverträgen. Die Avoxa-Tochter versorgt ihrerseits die Softwarehäuser der Apotheker mit den Rohdaten.

Bereits im laufenden Jahr hatte die ABDATA ihre Kunden über die anstehende Preiserhöhung informiert. Diese wird unter anderem mit erweiterten Funktionen des ABDA-Artikelstamms +V begründet. In diesem Jahr sei dieser mit einem eigenen IK-Verzeichnis, neuen Kennzeichen, vertraglichen Pauschalvereinbarungen und Erläuterungstexten angereichert worden.

Was 1994 mit einer „übersichtlichen Datensammlung“ begonnen habe, sei heute zu einem unverzichtbaren Bestandteil in der Abrechnung von apothekenüblichen Produkten und bestimmten Arzneimitteln geworden. „Unverzichtbar“ ist das Stichwort, mit dem sich jede Preiserhöhung relativ leicht durchsetzen lässt. Das andere heißt „Marktpräsenz“, denn die liegt laut ABDATA in den Apotheken bei nahezu 100 Prozent.

Die monatlichen Lizenzkosten seien seit 1994 nicht angepasst worden, trotz regelmäßiger Datenerweiterungen und steigenden Kosten, schreibt die ABDATA. Doch jetzt wird erstmals der Monatsbeitrag zum

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