Antimykotika

Nagelpilz frühestmöglich behandeln dpa / APOTHEKE ADHOC, 25.07.2007 15:29 Uhr

Euskirchen/Bielefeld -

Nagelpilzerkrankungen sind eine langwierige und schwierig zu behandelnde Angelegenheit. Zudem heilt die Pilzinfektion nicht von allein ab, sondern muss mit Antimykotika therapiert werden. Der Bundesverband der Deutschen Dermatologen in Euskirchen rät zum frühzeitigen Arztbesuch.

Bleibt die Infektion unbehandelt, werde der Nagel brüchig. In schlimmen Fällen löse sich sogar die Nagelplatte ab - das führe zu Beschwerden beim Gehen. Je früher eine Nagelpilzinfektion erkannt wird, desto wirksamer und schonender könne sie behandelt werden.

Sind höchstens 50 Prozent der äußeren Nagelplatte betroffen, genügt die Behandlung mit einem äußerlichen Antipilzmittel wie einem medizinischem Nagellack, erläutert Professor Isaak Effendy, Chefarzt der Hautklinik Rosenhöhe in Bielefeld. Diese sind gut verträglich. Bei fortgeschrittenem Befall müsse dagegen ein Antimykotikum eingenommen werden, das wegen der möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bei älteren Patienten problematisch sein kann.

Gerade ältere Menschen übersehen allerdings Pilzerkrankungen im Anfangsstadium. Denn oft sehen sie nicht mehr gut oder können sich nicht mehr bücken. „Ab dem 60. Lebensjahr weist fast jeder Zweite einen Pilzbefall der Zehennägel auf“, sagt Effendy. In vielen Fällen mache sich eine Infektion aus früheren Jahren bemerkbar.

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