Antimykotika

Excilor: Mit Essig gegen Nagelpilz APOTHEKE ADHOC, 18.07.2018 14:23 Uhr

Berlin - Etwa zehn Millionen Deutsche leiden an Nagelpilz. Zehennägel sind häufiger betroffen als Fingernägel. Verantwortlich für die Entstehung einer Onychomykose sind Fadenpilze. Unbehandelt kann sich die Pilzinfektion auf die umliegenden Nägel oder die Haut ausbreiten. Zur Behandlung stehen verschiedene Präparate zur Verfügung – unter anderem das Medizinprodukt Excilor.

Wirkprinzip Essigbad: Exeltis setzt bei Excilor – als Stift und Lösung – auf das Hausmittel Essig. Das Medizinprodukt der Klasse IIa ist seit Februar 2017 am Markt und besitzt eine physikalische Wirkung nach dem Prinzip der Langzeitübersäuerung der Mikroumgebung des Nagels. Sinkt der pH-Wert in und unter dem Nagel, ist die Umgebung für den Pilz nicht mehr ideal und die Ausbreitung wird verhindert.

Betroffene sollen zweimal täglich – morgens und abends – den Stift beziehungsweise die Lösung anwenden und den Nagel mit der Lösung durchtränken. Nach einer Warte- und Trocknungszeit von ein bis zwei Minuten können Socken angezogen werden. Mindestens drei Monate soll die Prozedur erfolgen. Empfohlen wird jedoch eine dauerhafte Anwendung bis zur vollständigen Wiederherstellung des Nagels.

Enthalten sind Ethyllaktat, Essigsäure (33 Prozent), Wasser, Penetrationsförderer sowie Glycerin, Biotin und nagelpflegende Lipide. Der Excilor Stift ist zu 28,95 Euro erhältlich und reicht für 400 Anwendungen. Exeltis hat außerdem ein „3 in 1 Schutzspray“ im Sortiment. Das Spray soll Fuß- und Nagelpilz sowie Dornwarzen vorbeugen. Nach dem Aufsprühen auf Fuß und Zehen bilde sich eine oberflächliche Schutzbarriere, die für einen Zeitraum von acht Stunden den direkten Kontakt von Haut und Nägeln mit Mikroorganismen verhindern soll.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Mehr aus Ressort