Gestörte Lieferketten: Lücken bei Laientests

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Berlin -

Wegen der explodierenden Infektionszahlen steigt auch die Nachfrage nach Laientests. Doch vielfach berichten Apotheken von Problemen, derzeit an Ware zu kommen. Auch die Drogeriekette dm, bei der die Tests noch vor weniger Wochen für unter 1 Euro verramscht wurden, muss derzeit Kund:innen vertrösten.

Auf Nachfrage bestätigt Sebastian Bayer, Geschäftsführer für das Ressort Marketing & Beschaffung, dass es derzeit Verfügbarkeitsprobleme gibt. „Wir möchten unseren Kunden sowohl über unseren Onlineshop dm.de und die Mein dm-App als auch in unseren dm-Märkten den Zugang zu einem attraktiven Sortiment an Selbsttests ermöglichen.“ Um dieses Ziel zu erreichen, habe man verschiedene Produkte von unterschiedlichen Anbietern im Sortiment.

Aber: „Derzeit kann es aufgrund der schwankenden Nachfrage sowie gestörter Lieferketten dazu kommen, dass nicht immer alle Produkte ausreichend verfügbar sind. Unsere dm-Märkte werden jedoch regelmäßig mit neuer Ware beliefert. Unsere Kunden haben die Möglichkeit, über die dm.de oder Mein dm-App die Verfügbarkeit der Selbsttest vor Ort zu prüfen und beispielsweise die ‚Express-Abholung‘ zu nutzen.“

Auch Apotheken bestätigen, dass es derzeit Probleme bei der Verfügbarkeit gibt. Das Problem könnte sich noch verschärfen, nachdem das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bei 26 von 122 untersuchten Schnelltests mit CE-Kennzeichnung eine unzureichende Sensitivität festgestellt hatte. Sollte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sie von der Liste streichen, dürften diese nicht mehr abgegeben werden. Auch die Wiedereinführung der kostenlosen Bürgertests wäre dann womöglich in Gefahr.

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