Apothekenumzug im laufenden Betrieb

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Die größte Herausforderung sei aber, dass keiner so genau wisse, wo was lagere. „In der alten Apotheke wusste alle im Schlaf, welche Präparate sich an welcher Stelle im Lager befinden“, erinnert sich Roßberg. Sie schätzt, dass es noch drei bis sechs Monate dauern wird, bis alle Daten im System eingepflegt sind und die Mitarbeiterinnen beim Suchen nach bestimmten Medikamenten die EDV zur Hilfe nehmen können.

Das Problem führe so kuriosen Geschichten. So habe eine Kundin an Heiligabend einen Geschenkgutschein erwerben wollen. „Wir wussten allerdings einfach nicht, wo die Gutscheine sind“, erinnert sich die Apothekerin. Not macht erfinderisch: Und so habe die Kundin eine Weihnachtskarte erhalten, wo handschriftlich der Betrag eingetragen wurde. Auch als die Kassen mit Bonrollen bestückt werden sollten, hat sich herausgestellt, dass der Karton mit den Rollen „verschwunden“ ist. So musste noch schnell nachbestellt werden. Der Karton sei dann rund anderthalb Wochen nach dem Umzug wieder aufgetaucht.

Schließlich war es soweit: Als sich am Samstag um 14 Uhr die Türen der Hahnerberg-Apotheke schlossen, wurde der Endspurt eingeläutet. Bis zu 20 Menschen haben beim Umzug mit angepackt. „Teilweise haben meine Mitarbeiterinnen sogar ihre Männer mitgebracht, die uns dankenswerterweise geholfen haben“, sagt Roßberg. So stand der Eröffnung am Montag, dem 12. Dezember, nichts mehr im Wege.

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