Apotheken trotzen Corona-Gefahren

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Berlin - Die Apotheken und ihre Mitarbeiter:innen stehen an vorderster Front in der Corona-Krise, denn sie müssen die Versorgung der Patient:innen sicherstellen. Doch in zwölf Monaten Pandemie gab es kaum Schließungen wegen Infektionen im Team. Allerdings machen zahlreiche Kolleg:innen von den Ausnahmeregelungen etwa bei den Öffnungszeiten Gebrauch.

In Bayern mussten seit dem 19. März vergangenen Jahres 40 der insgesamt mehr als 3000 Apotheken im Zusammenhang mit Corona vorübergehend schließen. Die Gründe hierfür sind laut Kammer vielfältig und reichen von Personalmangel über Quarantäne bis hin zu Lockdown und Umstrukturierung wegen Corona.

Für zwei Zeiträume sind besonders viele Schließungen bekannt: Von Ende März bis Mitte/Ende April 2020 waren 26 Apotheken geschlossen, von Mitte Oktober bis Mitte/Ende November waren es neun Apotheken. Zuletzt waren laut Kammer drei coronabedingte Schließungen bekannt.

In Thüringen waren 14 Apotheken zeitweise geschlossen, stets allerdings jeweils nur eine Apotheke. Zahlreiche Betriebe haben laut Kammer von der vorübergehenden Reduzierung der Öffnungszeiten gemäß Kammerrichtlinie Gebrauch gemacht. Weitergehende Reduzierungen haben drei Apotheken aufgrund von Personalmangel für einen begrenzten Zeitraum beantragt und genehmigt bekommen.

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